Leben ist Leid?

„Leben ist Leid“ – dieser Satz von Buddha schwirrte mir in den letzten Wochen ständig im Kopf herum. Zunächst habe ich ihn gehasst und wollte nicht wahrhaben, dass Buddha so etwas gesagt hat. Ich setzte mich in eine wunderschöne alte Kirche zum Meditieren und schon wieder war ich umgeben von Leid. Dem Leid Jesu Christi an seinem Kreuz und ich erinnerte mich an so viele Bibelstellen in denen es genau darum geht. Warum nur haben „Leben ist Leid?“

Mein Blumenfeld des Lebens

Ich habe im Moment wieder so einen Punkt in meinem Leben erreicht an dem sich alles verändert. In den letzten Jahren, habe ich sehr viel Wissen gesammelt, Erfahrungen gemacht, sehr viel Neues erschaffen und alte Fähigkeiten wieder neu entdeckt. Für mich war klar, dass ich dadurch sehr viele Samen ausgesät habe. Mein Feld in das ich die Samen eingesetzt habe, habe ich gehegt und gepflegt und gedüngt und gejätet. Jetzt dachte ich, ich habe es „Mein Blumenfeld des Lebens“

Sehnsuchtsheimat

Als ich das erste Mal im Buch „Das Lavendelzimmer“ von Nina George den Begriff „Sehnsuchtsheimat“ gelesen habe, habe ich mich sofort in ihn verliebt. Ich wusste sofort was gemeint ist, denn auch ich trage so einen Ort meiner Sehnsucht in mir. Es ist ein Ort, dem ich mich tief verbunden fühle, weil ich dort die aufregendste Zeit meines Lebens verbracht habe. Dort bin ich erwachsen geworden. Dort habe ich die Entwicklung begonnen zu dem Menschen, „Sehnsuchtsheimat“

Small-Talk

Dieses kleine Schwätzchen unter Fremden ist mehr als nur das vermeintliche „Über-das-Wetter-Reden“. Von „Schönes Wetter heute“ über „Was machst du an einem so sonnigen Tag?“ zu „Was machst du eigentlich Beruflich?“ und „Was sind deine Hobbys?“ geht es in rasanter Geschwindigkeit. Die einen lieben dieses kurze unverfängliche Pläuschen, die anderen hassen es. Ich habe mir heute Gedanken darüber gemacht, warum dieses vermeintlich oberflächliche kurze Gespräch bei manchen Leuten so negative Emotionen hervorruft. Ich bin eigentlich „Small-Talk“

„Don’t breakt the Chain“ mit Respekt-Joker

Vor einiger Zeit habe ich in der Zeitschrift Happinez über „Don’t Break The Chain“ gelesen. So simpel, so effektiv, jedoch für mich fehlt der Respekt und die Achtsamkeit für sich selbst und seine Bedürfnisse. „Don’t Break The Chain“ ist eine Motivationstechnik vom amerikanischen Comedian Jerry Seinfield. Er hat für sich selbst festgelegt, dass er jeden Tag, ohne Unterbrechung, etwas für seine Show schreibt. Jeden Tag, an dem er sich daran hält, kann er ein Feld „„Don’t breakt the Chain“ mit Respekt-Joker“

Traurigkeit

Ich möchte heute gerne über Traurigkeit und all die negativen Gefühle schreiben, die nicht angenehm zu fühlen sind. Es gibt Menschen, die sind wahrlich Meister darin, diese Gefühle, wenn sie aufkommen nach ganz hinten in ihr Herz zu schieben, an den Flecken, an den kaum Licht kommt. In manchen Büchern und Vorträgen von spirituellen Menschen, könnte man sogar den Eindruck bekommen, dass genau das richtig ist. Es wird nur darüber gesprochen, dass man seine Gedanken „Traurigkeit“

Vertrauen

„Ich möchte Vertrauen haben“, sagt der Mund und möchte es glauben. „Pah! Vertrauen. Wer kann denn das brauchen?“ stänkert der Kopf. „Was soll das denn? Der Mund immer mit seinen Ideen! Ich habe Zweifel, ich habe Sorgen. Vertrauen – das kann ich einfach nicht sehen!“ Jedoch, während der Kopf anfängt seine ganze Wut zu entfachen beginnt das kleine Wort „Vertrauen“ sich auf die Reise zu machen. Es sucht einen Platz, wo es wachsen kann und „Vertrauen“

Liebes negatives Gefühl

Liebes negatives Gefühl, das mich gerade nicht mehr loslassen will, ich erkenne an, dass Du da bist, weil Du mir etwas sagen möchtest. Danke, dass Du Dir die Mühe machst aufzutauchen, damit ich die Steine, die gerade auf meinem Weg aufgetaucht sind, aus der Welt schaffen kann. Ich weiß nicht, woher Du kommst. Ich weiß nur, dass ich Dich schon von früher kenne. Dass Du schon früher auf meinem Weg aufgetaucht bist, um mich auf „Liebes negatives Gefühl“

Träume

Das Thema Träume spaltet die Menschen. Die einen gehen fest davon aus, dass sie eine Bedeutung haben, die anderen halten das für Humbug. Doch in fast allen Köpfen ist der Glaube, dass nur ein Psychologe wirklich helfen kann die Träume zu verstehen, dass nur sie die Archetypen, die in den Traumsymbolen versteckt sind kennen und nur sie die Bedeutung der Träume für den Träumenden entschlüsseln können. Ich habe in diesen Kontext einen schon fast häretischen „Träume“

Lieber Weggefährte

Dieser Text ist für alle, die manchmal voller Verbitterung, Ärger, Traurigkeit oder Wut an vergangene Ereignisse zurückdenken, ob es nun große Ereignisse waren oder kleine, so klein, dass wir uns kaum trauen einzugestehen, dass sie uns beeinflusst haben. Lieber Weggefährte von lang lang zurückliegenden Zeiten, ich wollte Dir endlich einmal sagen, dass ich unsere Begegnungen immer noch nicht vergessen habe. Heute ahne ich, dass Du mich sehr viel gelehrt hast und dafür möchte ich Dir „Lieber Weggefährte“